Kokoshöhle Selbstbau

Viele Zwergcichliden brüten darin, und mit Moos bepflanzt sind die Kokoshöhlen
ein echter Hingucker. Im Laden sind sie meist sehr teuer und gibt es meist nicht so schöne zu kaufen. Da sie schon abgeschmirgelt wurden... Auch für Aquaterrarien und Terrarien eignen sie sich sehr gut... Meine Mangrovenkrabben knabbern auch gerne daran herum. Und eine Krabbe hat sich eine Nusshälfte schon als neues Revier auserkoren....

Warnung:

Das Bearbeiten einer Kokosnuss ist durch die runde Eigenschaft und das harte Holz NICHT einfach und mit normalem Werkzeug nur sehr schwer durchzuführen. Seid bei der Bearbeitung vorsichtig und bringt euch NICHT in Gefahr!!!

Schritt 1:

Schritt 1: Man suche sich eine geeignete Kokosnuss aus, die von Form und Grösse den Vorstellungen entspricht. Meist muss man in grössere Lebensmittelgeschäfte, da kleinere meist keine Kokosnüsse führen...

Kostenpunkt pro Nuss: ca 1,50€

Schritt 2:

Man säge die Kokosnuss in der Mitte durch. Achtung: Man sollte die Kokosnuss immer gut einspannen, und sehr grade sägen, ansonsten ist sie nachher schräg. Am besten man sägt kontinuirlich und nicht hektisch, denn im schlimmsten Fall entstehen Risse, und die Kokosnuss ist ‘’optisch schwer wertgemindert’’ ;)

Schritt 3:

Nun hat man 2 Kokoshälften. Allerdings befinden sich in Diesen noch das Fruchtfleich welches erst noch entfernt werden muss, dies tut man indem man zwischen Schale und Fruchtfleich mit einem Messer entlangfährt. Im Idealfall lösen sich dann ganze Brocken ‘’wie von selbst’’

Schritt 4:

Nun hat man 2 blanko Kokoshälften vor sich, die schon sehr einer Behausung ähneln... Allerdings muss noch ein Eingang rein. Am Besten man bohrt diesen mit einm sehr Grossen Bohreinsatz schlichtweg halb in die Schale. Ich habe mich allerdings für die Stichsägenmethode entschieden.... Allerdings :Bei der Stichsägenmethodekann die Schale zerspringen... Man muss sehr behutsam arbeiten, und auf jeden Fall auf die Finger achten!!!

Schritt 5:

Nun ist die Höhle eigentlich komplett fertig, Ich habe noch die Sägekanten rundgeschleift, und so auch die Optik optimiert. Allerdings würde ich sie auf jeden Fall noch abkochen um mögliche Schimmelbakterien oder anderes abzutöten

Nun können sie ins Aquarium. Besonders Welse und Garnelen freuen sich, sie grasen fleissig die Aussenhaut der Schale ab, und gelangen so an first class :) Futter...

Und dazu macht es auch noch Spass :)

Natürlich übernehme ich keine Haftung für die Ausführung dieser Anleitung oder garantiere dafür das sie 100%ig funktioniert. Auch mir ist es schon passiert das z.B eine Hälfte zersprungen ist.... Allerdings habe ich sie trotzdem im Aquarium... Sie ist nur nicht mehr ganz so hübsch...

Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise von www.aquaristik-erleben.de zur Verfügung gestellt.
Das Copyright für den Beitrag und die Bilder liegt bei Manes Schäffer, Aquaristik-erleben.de

A-i-M sagt vielen Dank!