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CO2-Düngung
Biologische CO2-Erzeugung zur Aquariendüngung
Ich werde euch hier meine Erfahrungen mit der CO2-Düngung in meinem ehemaligen Becken 2 schildern.
In unserem ersten Becken hatten wir ja eine herkömmliche CO2-Anlage (JBL-Proflora) installiert. Da die Anschaffung so einer Ausrüstung aber einigermassen teuer ist, düngten wir unser zweites Becken eben mittels biologisch erzeugtem CO2.
Das “Rezept”:
Ich fange mit dem Einfachsten an, eine Wasser-Zucker-Hefe-Mischung. Dazu gibt man einfach 1 Gramm Hefe in eine Lösung aus 200 Gramm Zucker und einem Liter lauwarmen Wasser.
Als nächstes manipulieren den Deckel einer Colaflasche so, dass ein Luftschlauch mit ach und krach durch ein zu knapp gebohrtes Loch passt. Wer mag kann noch die im Deckel sitzende Folie als Dichtung nutzen. Das ganze ist dann eigentlich schon dicht. Da bei mir die ganze Anlage in den Unterschrank kam (also unterhalb des “Wasserspiegels”) habe ich den Luftschlauch noch mit Heisskleber verklebt.
So, dann kommt das Zucker-Hefe-Wasser in eine 1,5 Liter Flasche. Falls es schäumen sollte, bleibt so genug Platz, damit der Schaum nicht in den Schlauch entweicht. Und wenn doch dann kommt er nicht weit.
Von der ersten Flasche gehts erst mal durch die “Waschflasche”. Der bis unten reichende Schlauch ist der “Einlass”. Der “Auslass” dieser Flasche geht dann über ein Rücklaufstoppventil in einen Dennerle CO2-Flipper.
Kommentar : 3
von Eremit erstellt am : 03.03.2010 13:29
Hallo Ich bin eben auf diese Anleitung gestossen. Die Bauanleitung an und für sich ist ja kein Problem. Aber die im Kommentar angesprochene unregelmässige Co2 Abgabe schon. Da wird in einem Kommentar empfohlen, einen Hahn in die Abgangsleitung zu bauen und so den Co2 Fluss zu regulieren. Ich gehe davon aus, dass am Anfang sehr viel Co2 produziert wird. Ist dann garantiert, dass die Flasche nicht platzt? Ich habe schon versuche gemacht,das Co2 in einen Gummiballon in einer 3.Flasche,mit Entlüftung,zu speichern. Aber ich glaube,der Ballon lässt Co2 durch den Gummi entweichen,so dass er sich nicht aufbläht. Mit dem Aufblähen hätte ich nämlich den Vorrat speichern können.Was meint Ihr dazu?
Kommentar : 2
von thg_bodo erstellt am : 05.10.2009 23:34
Hab das gleiche auch probiert. Funktioniert bei einem Becken einwandfrei. Hab bei meinem 160l-Becken 2 "Reaktorflaschen" an eine Waschflasche angeschlossen und damit gute Ergebnisse erzielt. Bei mehreren Becken kommt man aber um eine herkömmliche CO2-Dosierung mit Druckflasche, Druckminderer und anderem Zubehör nicht drumrum. Der größte Vorteil ist dann auch die kontinuierliche CO2-Abgabe, die man bei der Hefegärung nicht hat. Ausserdem ist der Mensch auch sehr faul, da wird die nächste Füllung mal schnell 1,2,3 Tage "vergessen". Das verstärkt den Achterbahneffekt nur noch mehr. Mein Tipp: Einzelne Becken mit Hefegärung und Disziplin; mehrere Becken mit Flasche, Verteiler und Magnetventil.
Kommentar : 1
von Jacobeit erstellt am : 11.04.2009 10:10
Na ja sehr aufwendig ... Geht doch noch einfacher. Es geht auch mit 50 g Zucker ausserdem leuft die Anlage mit diesem Rezept völlich ungleichmessig und hält nur drei Wochen . OK besser als ohne CO2 . Mein Tip bei dieser Anlage einfach ein Ventil zwischen setzen um das CO2 zu regulieren und darauf achten das nur 10 co2 Blasen auf 100 L/min. Laufen . (Es gibt eine genaue tabelle /natürlich abhängig von PH & KH werte.)
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